Freitag 28 de August de 2026 Macaronesia

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Madeira

Der Governo Regional da Madeira prüft neue Wohnungsbaumaßnahmen angesichts steigender Preise auf der Insel

Euroinmobiliaria® · · 2 Min. Lesezeit

Der Governo Regional da Madeira prüft neue Wohnungsbaumaßnahmen angesichts steigender Preise auf der Insel
Foto: Coeli / Wikimedia Commons (Gemeinfrei)

Ein Problem, das bereits auf der regionalen Agenda steht

Der Governo Regional da Madeira prüft Maßnahmen, um den Zugang zu Wohnraum zu verbessern.

Mögliche Mietbeihilfen für junge Menschen und Familien

Erwogen wird eine Aufstockung der direkten Mietzuschüsse für junge Menschen und Familien.

Die Option, Gebiete mit städtebaulichem Druck auszuweisen

Geprüft wird, Gebiete von Funchal zu Zonen mit städtebaulichem Druck zu erklären.

Sozialer Wohnungsbau auf öffentlichem Grund

Erwogen wird ein Ausbau des sozialen Wohnungsbaus auf öffentlichen Grundstücken.

Ein seit Jahren angespannter Markt in Funchal

Die Verteuerung des Wohnraums in Funchal und seinem Ballungsraum ist kein neues Phänomen, sondern zieht sich bereits seit mehreren Jahren hin, angetrieben durch den Tourismus, den Zuzug ausländischer Remote-Arbeiter und ein Neubauangebot, das nicht im gleichen Tempo gewachsen ist wie die Nachfrage. Verschiedene Nachbarschaftsverbände fordern seit Langem eine entschiedenere institutionelle Antwort als die bislang angewandten punktuellen Maßnahmen. Die Ankündigung der Regionalregierung erfolgt vor diesem Hintergrund wachsenden gesellschaftlichen Drucks beim Zugang zu Wohnraum.

Das Vorbild der Zonen mit städtebaulichem Druck auf dem portugiesischen Festland

Das Instrument der Zone mit städtebaulichem Druck, das in Städten auf dem portugiesischen Festland wie Lissabon oder Porto bereits angewandt wird, erlaubt es den Verwaltungen, bestimmte Boden- oder Ferienvermietungsnutzungen in konkreten Gebieten einzuschränken, in denen die Wohnungspreise stark gestiegen sind. Der Governo Regional da Madeira prüft, dieses Instrument an die Gegebenheiten Funchals anzupassen, hat aber noch nicht konkretisiert, welche Stadtteile einbezogen werden könnten. Befragte Fachleute weisen darauf hin, dass die Wirksamkeit in hohem Maße vom tatsächlichen Umfang der letztlich beschlossenen Beschränkungen abhängen werde.

Die Immobilienbranche wartet gespannt auf die Maßnahmen

Bauträger und Immobilienmakler in Funchal verfolgen die Ankündigung aufmerksam, da ihnen bewusst ist, dass jede Beschränkung der Ferienvermietung oder bestimmter Bodennutzungen ihre Tätigkeit unmittelbar beeinträchtigen könnte. Einige Branchenvertreter fordern, dass die neuen Maßnahmen mit klaren Anreizen für den Bau von Sozialwohnungen einhergehen, statt sich allein auf die Einschränkung des bestehenden Angebots zu beschränken. Die Regionalregierung hat angekündigt, dass beide Stoßrichtungen – Beschränkung und Förderung des sozialen Wohnungsbaus – in den kommenden Monaten gemeinsam vorgestellt werden.