Freitag 28 de August de 2026 Macaronesia

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Der Boom des Wandertourismus zum Vulkan verschärft den Wohnungsmangel für Saisonarbeiter und Bergführer auf Fogo

Euroinmobiliaria® · · 1 Min. Lesezeit

Der Boom des Wandertourismus zum Vulkan verschärft den Wohnungsmangel für Saisonarbeiter und Bergführer auf Fogo
Foto: Franzfoto / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Zwei Bedarfe, die auf demselben Terrain aufeinandertreffen

Bergführer, Träger und Erntehelfer konkurrieren in Bordeira und Portela um denselben knappen Wohnraum.

Bergführer und Träger ohne Mietmöglichkeit

Eine kleine Mietwohnung in Bordeira ist rasch für mehr als 12.000 CVE im Monat vergeben.

Erntehelfer in derselben Lage

Viele kommen mangels temporärer Unterkünfte bei Verwandten unter.

Steigende Preise in den Zugangsdörfern zum Vulkan

Ein bescheidenes Haus in Bordeira wird heute für mehr als 2.200.000 CVE angeboten.

Bordeira und Portela, Epizentrum der doppelten Nachfrage

Diese beiden Zugangsorte zum Pico do Fogo vereinen sowohl die touristische Aktivität rund um das Wandern als auch die landwirtschaftliche Tätigkeit in den Weinbergen und Anbauflächen rund um den Vulkan. Das knappe Wohnungsangebot zwingt Bergführer und Erntehelfer dazu, um dieselben verfügbaren Zimmer zu konkurrieren. Diese Situation verschärft sich vor allem in den Monaten mit dem stärksten touristischen Andrang und der Erntezeit.

Bergführer, die keine Unterkunft finden

Eine kleine Mietwohnung in Bordeira ist heute rasch für mehr als 12.000 CVE monatlich vergeben, ein hoher Betrag gemessen am durchschnittlichen Gehalt eines Bergführers. Mehrere Fachkräfte der Branche entscheiden sich dafür, sich eine Wohnung mit mehreren Kollegen zu teilen, um die Kosten tragen zu können. Die örtlichen Wanderagenturen räumen ein, dass der Unterkunftsmangel ihre Fähigkeit einschränkt, festes Personal einzustellen.

Erntehelfer, untergebracht bei Verwandten

Da es keine spezielle temporäre Unterkunft gibt, kommen viele Landarbeiter, die zur Erntezeit eintreffen, bei Verwandten oder Bekannten in den Dörfern selbst unter. Diese informelle Lösung reicht in Spitzenzeiten des größten Arbeitskräftebedarfs nicht immer aus. Landwirtschaftliche Genossenschaften der Region haben die Möglichkeit erwogen, eine temporäre Gemeinschaftsunterkunft einzurichten.

Auch die Verkaufspreise an den Vulkanzugängen steigen

Ein bescheidenes Haus in Bordeira wird heute für mehr als 2.200.000 CVE angeboten, ein Betrag, der vor wenigen Jahren in der Gegend noch undenkbar war. Der Boom des mit dem Pico do Fogo verbundenen Naturtourismus erklärt einen Großteil dieser Wertsteigerung. Langjährige Anwohner warnen, dass es für einheimische Familien zunehmend schwieriger wird, in ihrem eigenen Dorf zu Wohneigentum zu gelangen.