Adeje reiht neue Wohnbauprojekte aneinander – trotz gestiegener Baukosten
Die Gemeinde Adeje verzeichnet weiterhin neue Wohnbauprojekte, trotz der allgemeinen Verteuerung von Material und Arbeitskraft.
Musterwohnungen, die vor Bauende ausverkauft sind
Ein sehr hoher Anteil der Wohnungen einiger jüngerer Projekte wurde bereits vom Plan weg verkauft.
Knappes Bauland und steigende Kosten
Das verfügbare Bauland ist zu einer der umkämpftesten Ressourcen der Gemeinde geworden, was sich im Endpreis niederschlägt.
Wer sich einen Kauf vom Plan leisten kann
Damit bleibt ein großer Teil der lokalen Nachfrage außen vor, für den sich die Preise immer weiter von der eigenen Finanzierungskraft entfernen.
Ein Markt, der bereits auf 2027 blickt
Befragte Bauträger versichern, dass bereits neue Entwicklungsphasen für die kommenden Geschäftsjahre geplant werden.
Der Tourismus als Motor des Bausektors
Die Stärke des Tourismussektors in Costa Adeje, einem der wichtigsten Sonnen- und Strandziele der Kanarischen Inseln, wirkt als indirekter Motor des Wohnungsbaus im übrigen Gemeindegebiet, wo Beschäftigte der Branche und Investoren Wohnraum in der Nähe ihres Arbeitsplatzes suchen. Befragte Bauträger erklären, dass diese strukturelle Nachfrage das Tempo neuer Projekte selbst in Phasen stärkster Materialverteuerung aufrechterhalten hat.
Vergleich mit anderen Gemeinden des Südens
Anders als in einigen Nachbargemeinden, in denen sich die Entwicklung verlangsamt hat, hält Adeje ein Volumen an Neubaugenehmigungen über dem Inseldurchschnitt, wie Daten aus der Bauwirtschaft zeigen. Immobilienanalysten führen diesen Unterschied auf die noch vorhandenen Reserven an bebaubarem Bauland zurück, die in angrenzenden Gemeinden wie Arona bereits erschöpft sind.
Der Preis für Neubauwohnungen schnellt in die Höhe
Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Neubauten in Adeje hat laut den führenden Immobilienportalen bereits die historischen Höchstwerte der Gemeinde übertroffen – eine Entwicklung, die die Bauträger sowohl auf die gestiegenen Baukosten als auch auf die anhaltend starke Nachfrage aus dem In- und Ausland zurückführen.
Die große Unbekannte: die Arbeitskräfte
Zur Verteuerung der Materialien kommt der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften im Bausektor hinzu – ein Problem, das laut befragten Unternehmern in den kommenden Geschäftsjahren zur wichtigsten Bremse für das Tempo neuer Bauprojekte in Adeje werden könnte.



