Freitag 28 de August de 2026 Macaronesia

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Pico

Der Schutzstatus der Montanha do Pico blockiert neue Baugenehmigungen in ihrer Umgebung

Euroinmobiliaria® · · 1 Min. Lesezeit

Der Schutzstatus der Montanha do Pico blockiert neue Baugenehmigungen in ihrer Umgebung
Foto: José Luís Ávila Silveira / Pedro Noronha e Costa / Wikimedia Commons (Gemeinfrei)

Ein geschützter Vulkan, der die Stadtplanung der gesamten Insel prägt

Die 2.351 Meter hohe Montanha do Pico unterliegt einem strengen Umweltschutzregime.

Was gebaut werden darf und was nicht

Die Beschränkungen betreffen Neubauten und Erweiterungen innerhalb des Schutzgebiets.

Druck auf die verfügbaren Flächen in den tieferen Lagen

Die Beschränkung bündelt den Baudruck in Madalena, São Roque do Pico und Lajes do Pico.

Ein Gleichgewicht zwischen Naturschutz und Wohnraumbedarf

Die Immobilienbranche fordert eine punktuelle Überprüfung der Schutzgrenze in tiefer gelegenen Zonen.

Der höchste Vulkan Portugals als rechtliche Grenze

Die 2.351 Meter hohe Montanha do Pico bildet den Kern eines Umweltschutzregimes, das einen Großteil der Stadtplanung auf der Insel bestimmt. Die Vorschriften legen Sperrbereiche fest, die ab bestimmten Höhenlagen jeden Neubau untersagen. Fachleute des Naturparks erinnern daran, dass der Schutz sowohl die Vulkanlandschaft als auch die zum Weltkulturerbe zählenden Weinberge bewahren soll.

Abgelehnte Erweiterungen und gestoppte Projekte

Mehreren Hauseigentümern am Rand des Schutzgebiets wurden Erweiterungen verweigert, die auf anderen Inseln ohne Weiteres genehmigt worden wären. Örtliche Architekten weisen darauf hin, dass die Vorschriften nicht immer zwischen Neubau und Umbau bestehender Wohnhäuser unterscheiden. Die betroffenen Projekte liegen auf Eis, bis die Regionalregierung Klarheit schafft.

Madalena, São Roque und Lajes fangen die Nachfrage auf

Da sich die Beschränkungen auf die Berghänge konzentrieren, verlagert sich der Wohnungsneubau fast vollständig in die drei Küstengemeinden. Diese Konzentration hat die Preise für die verfügbaren Grundstücke in den tieferen Lagen mit besserem Zugang zum Meer und zu Dienstleistungen in die Höhe getrieben. Projektentwickler warnen, dass auch in diesen Gemeinden der Spielraum zum Bauen allmählich enger wird.

Die Branche fordert eine punktuelle Überprüfung der Schutzgrenze

Unternehmerverbände haben die Regionalregierung aufgefordert, die Schutzgrenze in tiefer gelegenen Zonen mit minimaler Auswirkung auf das Landschaftsbild zu überprüfen. Die Umweltbehörden zeigen sich zurückhaltend, da sie den Präzedenzfall für andere Schutzgebiete des Archipels fürchten. Die Debatte zwischen Wohnraumbedarf und Landschaftsschutz bleibt offen.