Freitag 28 de August de 2026 Macaronesia

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Pico

Santo Amaro, der Agrarort auf Pico, der Käufer von außerhalb der Insel anzuziehen beginnt

Euroinmobiliaria® · · 2 Min. Lesezeit

Santo Amaro, der Agrarort auf Pico, der Käufer von außerhalb der Insel anzuziehen beginnt
Foto: Ruben JC Furtado / Wikimedia Commons (gemeinfrei)

Ein Agrarort mit eigener Identität

Santo Amaro, auf der als a Achada bekannten Hochebene gelegen, hat traditionelle Häuser aus Basaltstein bewahrt.

Die ersten Käufe von außerhalb der Gemeinschaft

Es werden die ersten Kaufgeschäfte ohne vorherige familiäre Bindung an die Gemeinde verzeichnet.

Was diese neuen Käufer anzieht

Moderate Preise im Vergleich zu Madalena und landwirtschaftliche Grundstücke von beachtlicher Größe.

Die Herausforderung, das lokale Agrargefüge zu erhalten

Die Zukunft des Ortes hängt davon ab, ob die neuen Eigentümer die landwirtschaftliche Nutzung fortführen.

Die landwirtschaftliche Identität von a Achada

Die Hochebene von a Achada war traditionell die Kornkammer von Santo Amaro, mit Parzellen für Ackerbau und Kleinviehhaltung, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Die über den Ort verstreuten Häuser aus Basaltstein spiegeln eine eng mit dem Land verbundene Lebensweise wider, mit Nebengebäuden für Geräte und Vieh, die in das Wohnhaus selbst integriert sind. Diese landwirtschaftliche Identität ist genau einer der wichtigsten Reize, die die neuen, von außerhalb kommenden Käufer nennen.

Vergleich mit Madalena, dem Hauptort von Pico

Im Vergleich zu Madalena, wo die Nachfrage die Preise in den vergangenen Jahren deutlich in die Höhe getrieben hat, hält Santo Amaro noch immer erschwinglichere Werte sowohl für Wohnraum als auch für landwirtschaftliche Grundstücke. Immobilienmakler der Region weisen darauf hin, dass dieser Preisunterschied das wichtigste Verkaufsargument gegenüber Käufern ist, die Ruhe suchen, ohne auf die Nähe zu den Dienstleistungen des Hauptortes zu verzichten. Dieser Vergleich erklärt, warum Santo Amaro zunehmend in den Suchanfragen derjenigen auftaucht, die zuvor nur Madalena im Blick hatten.

Profil der ersten externen Käufer

Zu den ersten Käufern ohne vorherige familiäre Bindung an die Gemeinde zählen sowohl europäische Rentner auf der Suche nach Ruhe als auch Fernarbeiter, die das ländliche Umfeld schätzen. Keines dieser Profile kommt mit der Absicht, sich intensiv der Landwirtschaft zu widmen, was einen Teil der örtlichen Gemeinschaft beunruhigt. Dennoch sehen manche Anwohner die Ankunft neuer Bewohner positiv, sofern diese den traditionellen Charakter des Ortes respektieren.

Die Zukunft der Agrarlandschaft steht auf dem Spiel

Die Ortsverwaltung (Junta de Freguesia) von Santo Amaro prüft Möglichkeiten, bestimmte Verkäufe an die Beibehaltung einer landwirtschaftlichen Mindestnutzung der Grundstücke zu knüpfen, räumt aber die rechtlichen Grenzen solcher Maßnahmen ein. Örtliche Erzeuger warnen, dass die Aufgabe des Anbaus, auch wenn nur teilweise, die für a Achada charakteristische Landschaft aus Steinmauern und Terrassen verändern könnte. Das Gleichgewicht zwischen der Aufnahme neuer Bewohner und dem Erhalt der traditionellen Landwirtschaft bleibt für die Gemeinde eine offene Herausforderung.