Porto Santo verzeichnet seinen ersten kleinen Boom ausländischer Remote-Arbeiter
Dank guter Internetanbindung und begrenzter, aber regelmäßiger Flugverbindungen rückt Porto Santo zunehmend in den Fokus ausländischer Remote-Arbeiter.
Aufenthalte von mehreren Monaten, nicht fürs ganze Leben
Sie suchen Mietobjekte oder Kaufimmobilien, die einen mehrmonatigen Aufenthalt am Stück ermöglichen.
Ein weiterer Mitbewerber auf einem ohnehin knappen Mietmarkt
Ihre Zahlungsfähigkeit liegt in der Regel über dem lokalen Marktniveau.
Infrastruktur, die sich erst noch anpassen muss
Das Fehlen formeller Coworking-Angebote begrenzt vorerst das Wachstum dieses Segments.
Ein noch junges, aber sichtbares Phänomen
Die Zunahme ausländischer Remote-Arbeiter auf Porto Santo ist ein junges Phänomen, das teils durch die hohe Lebensqualität der Insel und eine in den letzten Jahren spürbar verbesserte Internetanbindung begünstigt wird. Lokale Immobilienmakler bestätigen Anfragen von Fachkräften aus mehreren europäischen Ländern, die mehrmonatige Aufenthalte auf der Insel planen und dabei Remote-Arbeit mit Strand und Ruhe verbinden möchten. Auch wenn die Gesamtzahl noch gering ist, macht sich ihre überdurchschnittliche Zahlungsfähigkeit bereits in einigen Segmenten des Mietmarkts bemerkbar.
Ein anderes Profil als bei den Remote-Arbeitern Madeiras
Anders als in Funchal, wo sich das Phänomen der ausländischen Remote-Arbeit bereits seit Jahren etabliert und eigene Coworking-Räume hervorgebracht hat, ist diese Gruppe auf Porto Santo noch klein und verstreut. Die befragten Makler erwarten, dass die Insel mit gewissem Abstand einer ähnlichen Entwicklung folgt wie die Regionalhauptstadt, wenn auch angesichts ihrer Größe in deutlich kleinerem Maßstab. Einige Eigentümer haben bereits begonnen, Wohnungen speziell für dieses Mieterprofil auf mittelfristige Vermietung umzustellen.
Coworking und Infrastruktur als offene Baustelle
Das Fehlen formeller Coworking-Räume zwingt viele dieser Fachkräfte dazu, aus Cafés oder der eigenen Mietwohnung zu arbeiten – eine Einschränkung, die das Wachstum dieses Segments bremsen könnte, wenn sie nicht angegangen wird. Einige lokale Unternehmer prüfen die Möglichkeit, kleine gemeinschaftliche Arbeitsräume einzurichten, nach dem Vorbild anderer Remote-Work-Ziele im Atlantik. Sollte diese Infrastruktur entstehen, könnte sie Porto Santo als erschwinglichere Alternative zu Madeira für ausländische Remote-Arbeiter festigen.



